Kosten

Ein kurzer Überblick zu Ihrer Orientierung.

Zunächst: Rechtliche Beratung von Profis ist ihr Geld wert. In den meisten Fällen können Informationen aus Büchern oder Internetseiten in Ihrem konkreten Fall nicht weiter helfen. Und: für unsere Auskünfte stehen wir gerade; bei Schlechtleistung haften wir. Dies unterscheidet uns Anwälte von fast allen anderen Ratgebern. Sie haben also nicht nur einen kompetenten Ansprechpartner, sondern auch eine gewisse Sicherheit.

Außerdem gelten für uns in gerichtlichen Verfahren gesetzlich vorgeschriebene Gebühren.

Die genauen Kosten einer Beauftragung lassen sich allerdings nicht abstrakt beantworten. Deshalb ist Teil einer jeden Beratung die Mitteilung der voraussichtlich entstehenden Kosten unter Einbeziehung der Frage, ob für ein etwaiges Gerichtsverfahren Prozesskostenhilfe beantragt werden kann.

Bei Bedürftigkeit übernimmt in vielen Fällen, insbesondere in familienrechtlichen Angelegenheiten, der Staat Ihre Kosten. Für eine Beratung oder kurze außergerichtliche Tätigkeit – nicht in ausländerrechtlichen Angelegenheiten! – kann der Ratsuchende beim Amtsgericht seines Wohnortes einen Beratungshilfeberechtigungsschein beantragen, den er zur (ersten) anwaltlichen Beratung mitbringt. Dann fällt lediglich ein Eigenanteil in Höhe von 10,00 Euro an.

Abschließend ein Hinweis zu Rechtsschutzversicherungen: Auch wenn eine solche Versicherung besteht, ist darauf zu achten, welche Rechtsfälle beziehungsweise welche Lebensbereiche sie eingeschließt. So wird in ausländer- und asylrechtlichen Angelegenheiten nie, in familienrechtlichen Angelegenheiten regelmäßig nur eine einmalige Beratung gezahlt, eine weitere Tätigkeit jedoch nicht. Sinnvoll ist es in jedem Fall, vorab eine Deckungszusage der Rechtschutzversicherung einzuholen.