Familienrecht

Brigitte Becker

Eine Ehe kann man immer auf zwei verschiedenen Wegen beenden: Auf dem kämpferischen Weg, oder auf demjenigen des gegenseitigen Einvernehmens.

Grundsätzlich ist die zweite Variante die erstrebenswerte, nicht nur, weil sie unter Umständen hohe finanzielle Aufwendungen für Streitkosten spart, die im neuen Lebensabschnitt besser angelegt wären. Vor allem erleichtert es – nicht nur – den Kindern das Zurechtfinden in der neuen Situation und die Gewissheit, nach wie vor Vater und Mutter – die sie ja trotz der Trennung auf lange Zeit bleiben – zu haben. Und diese lange Zeit des Miteinanders trotz Ehescheidung ist bei einem einvernehmlichen Auseinandergehen deutlich angenehmer als bei langwierigen Streitereien.

Hier können wir Sie nicht nur mit allen notwendigen Informationen versorgen, die Ihre Rechte und Pflichten im Sorgerecht, im Umgang, aber auch im Unterhalt und bei der Auseinandersetzung von Vermögenswerten oder dem Vermögen an sich betreffen, so dass Sie beide die wesentlichen Entscheidungen treffen können. Wir erarbeiten mit Ihnen auch außergerichtliche Vereinbarung und Gestaltungsmöglichkeiten, die auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten sind.

Manchmal aber geschehen Dinge, die diesen einvernehmlichen Weg unmöglich machen, etwa auch, wenn der Partner nicht mitspielt. Dann treffen wir für Sie rasch und umfassend alle Vorkehrungen, etwa dass Ihr Kind wieder zurückkommt oder bei Ihnen bleiben darf, dass Sie es regelmäßig bei sich haben oder besuchen können, und klären auch Unsicherheiten bei streitigen Einzelentscheidungen. Natürlich regeln wir auch Ihre finanziellen Angelegenheiten umfassend.

Auch wenn keine Ehe eingegangen wurde, stellt sich bei der Beendigung einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft oft das Problem, wie die Beziehung finanziell auseinandergesetzt wird, bereits erbrachte Leistungen eventuell zurückgefordert werden können und das Sorge- und Umgangsrecht gemeinsamer Kinder geregelt wird. Hier stehen wir Ihnen ebenfalls zur Seite.

Durch den internationalen Schwerpunkt der Kanzlei bearbeiten wir häufig binationale oder multinationale Ehen, das heißt Ehen bei denen einer oder beide Ehepartner eine nicht deutsche Staatsangehörigkeit haben. Wenn das Verfahren dann auch in aller Regel in Deutschland durchgeführt wird, sind die oben aufgeworfenen Fragen häufig nach türkischem, iranischem, rumänischem oder polnischen, italienischen oder englischen Recht zu bewerten und in Einklang mit den deutschen Verfahrensgrundsätzen zu bringen. Mit unserer Erfahrung in diesem Bereich können wir auch hier die für Sie passenden Regelungen treffen.